PARA JUDO

Judo ist die einzige paralympische Sportart, die ihren Ursprung (1982) in Asien hat. Im Jahre 1988 war sie erstmals bei den Paralympics in Seoul mit dabei. Seit 2004 in Athen gibt es auch Frauen-Judo im Programm der Sommer-Paralympics. Die Sportart wird nach den Regeln des Internationalen Judo-Verbandes (IJF) von Menschen mit einer Sehbehinderung ausgeübt. Eventuelle Defizite werden durch zusätzliche Regelungen ausgeglichen.

Trainingsstützpunkte in M-V
PSV Schwerin e.V., Abteilung Judo

www.judo-schwerin.de

www.psvschwerin.de

Judo Club Vier Tore Neubrandenburg e.V.

www.judoclub-viertore.de

Weitere Infos unter www.vbrs-mv.de !
GOALBALL

Goalball ist die weltweit beliebteste Ballsportart für Menschen mit Sehbehinderung und bereits seit 1976 paralympisch. Die Spieler sind unterschiedlich stark sehbehindert und tragen undurchsichtige Dunkelbrillen. Während des Spiels herrscht völlige Stille, damit die Spieler die Glöckchen im Inneren des 1,25kg schweren Hohlballes hören, mit dem sie Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung des Balles ausmachen können. Zwei Teams mit je drei Feld- und drei Auswechselspielern stehen sich auf einem 9 x 18m großen Spielfeld gegenüber. Die Tore erstrecken sich über die gesamte Spielfeldbreite von neun Metern an der Grundlinie und sind 1,3m hoch. Ziel des Spiels ist es, den Ball in das gegnerische Tor zu befördern. Die Spielzeit beim Goalball beträgt zweimal zwölf Minuten. (Textquelle: ARD; Bilderquelle: @Fußballfotografie )

Trainingsstützpunkte in M-V
Landesstützpunkt Nachwuchs Neukloster

VFL Blau-Weiß Neukloster e.V.
Ansprechpartner: Christina Erpen
eMail: erpen@blindenschule-mv.de

Paralympischer Trainingsstützpunkt Rostock

Rostocker Goalballclub Hansa e.V.
Ansprechpartner: Reno Tiede
eMail: reno@goalball.de

Weitere Infos unter www.vbrs-mv.de !
Mit den Altersklassen 6 bis 10 wollen wir im Anfangstraining Interesse an der Sportart wecken. In der Altersklasse 10 bis 18 sichten und fördern wir gezielt, um neue Talente für die Jugendnationalmannschaft zu empfehlen. - Christina Erpen, Trainerin Landesstützpunkt Nachwuchs Neukloster
PARA RADSPORT

Radsport wurde erstmals Anfang der 80er-Jahre von blinden Radfahrern ausgeübt. Straßenradsport ist seit 1988 paralympisch, Bahnradfahren erst seit 1996. Gefahren wird nach den Regeln der Internationalen Radsport-Union (UCI), ergänzt um Regeln des Internationalen Paralympischen Comites (IPC), die aus Sicherheitsgründen einen Umbau am Fahrrad erlauben.

Athleten mit einer Sehbehinderung fahren mit einem „Piloten“ auf einem Tandem. Hier sitzt der Fahrer mit Sehbehinderung hinten und wird von einem "Piloten" gesteuert. Diese Rennen (Sprint, Verfolgung, Zeitfahren) werden auch bei den UCI-Para-Cycling-Wettbewerben gefahren und gehören zum paralympischen Programm.

Trainingsstützpunkte in M-V
PSV Schwerin e.V. , Abt. Radsport (nur Leistungssport)

Schweriner SC e.V., Abt. Radsport (nur Leistungssport)

www.para-cycling.de Weitere Infos unter www.vbrs-mv.de !
Zu Olympia und dann auch auf dem Podium zu stehen! Das ist auch für den Trainer sein Höhepunkt. Da arbeitet manchmal ein ganzes Jahrzehnt, um das zu erreichen. Dann ist man glücklich und kann es genießen. - Emanuel Raasch, Trainer Trainingsstützpunkt Schwerin
PARA Rudern

Pararudern im Sinne des paralympischen Ruderns. Darunter sind alle Sporttreibenden zu verstehen, die erfolgreich das Klassifizierungssystem durchlaufen haben und in eine der Para Rowing Classes (PR1; PR2; PR3) eingeteilt wurden. Diese Athleten werden in die vorhandenen Kaderstrukturen aufgenommen und dürfen an internationalen Wettkämpfen bis hin zu paralympischen Spielen teilnehmen. Paralympische Athleten werden von Bundestrainern trainiert und verpflichten sich bestimmte Verhaltens- und Anti-Doping-Regeln einzuhalten.

In den Zweiern und dem Vierer rudern die Athleten geschlechtergemischt. Die Athleten sind Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Im Gegensatz zu anderen Sportarten, bei denen nur Para-Athleten mit ähnlichen Einschränkungen gegeneinander antreten, könnnen beim Para-Rudern Athleten mit unterschiedlichen Behinderungen in einem Boot gemeinsam starten.

Textquelle: DRV

Trainingsstützpunkte in M-V
KSG Lalendorf/Wattmannshagen e.V.

Ansprechpartner: Alf Möser
eMail: dbe335@t-online.de

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Ich wünsche mir, dass Spieler der Nording Bulls als Mitglieder der Nationalmannschaft international erfolgreich abschneiden und Elektro-Rollstuhlhockey vielleicht auch mal paralympisch wird. - Dirk Kahl, Trainer Nording Bulls
PARA SCHWIMMEN

Schon bei den „1. Weltspielen der Behinderten“ 1960 in Rom war Schwimmen als eine von acht Sportarten vertreten. Spätestens mit den Paralympics 1992, die erstmalig im Anschluss an die Olympischen Spiele am gleichen Ort ausgetragen wurden, hatte sich die Sportart bei den Paralympics fest etabliert.

1960 konnte Deutschland in den Schwimmwettkämpfen insgesamt 14 Medaillen (9 x Gold, 3 x Silber, 2 x Bronze) gewinnen. Bei den Paralympics 2012 in London errang das deutsche Schwimmteam insgesamt 12 Medaillen (2 x Gold, 7 x Silber, 3 x Bronze). Mit Torben Schmidtke (Potsdam) war auch ein ehemaliger Sportler aus Mecklenburg-Vorpommern unter den Medaillengewinnern. Denise Grahl (Hanse Schwimm Verein Rostock e.V.) holte dann in Rio 2016 über 50m Freistil die Silbermedaille nach Mecklenburg-Vorpommern.

Trainingsstützpunkte in M-V
Inklusives Landesleistungszentrum Rostock

des Verbandes für Behinderten- und Rehabilitationssportes und des Schwimmverbandes Mecklenbug-Vorpommern

Trainingsstützpunkt Schwerin

Verein Freunde & Förderer der Mecklenburgischen Schule für Körperbehinderte Schwerin e.V.

PSV Schwerin, Abt. Schwimmen

Trainingsstützpunkt Stralsund

PSV Stralsund e.V. - Abt. Schwimmen

Ansprechpartner: Andre Wilde

eMail: andre.wilde@vbrs-mv.de

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Die Sportler zu individuellen Höchstleistungen zu bringen und sie auf ihrem leistungssportlichen Weg zu begleiten, ist immer wieder eine tolle Erfahrung. - Andre Wilde, Trainer Inklusives Landesleistungszentrum Rostock
In Tokio werden die Früchte der langen, harten Arbeit der vergangenen Jahre geerntet. Hinter jedem Athleten steht ein großes, starkes Team. - Bengt Behrens, Trainer Inklusives Landesleistungszentrum Rostock
ROLLSTUHLFECHTEN

Rollstuhlfechten zählt zu den ältesten paralympischen Sportarten. Bereits 1960 stand sie bei den ersten offiziellen Paralympischen Spielen (damals noch „Weltspiele der Gelähmten“) in Rom auf dem Programm. In Deutschland wurde das Rollstuhlfechten durch den ehemaligen Direktor des Berufsförderungswerkes Wildbad Walter Weiß vorangetrieben. Zunächst trainierten 12 Teilnehmer unter Fechtmeister Richard Heimke das Säbelfechten. Im Jahre 1964 kamen Degen und Florett dazu. Seit 1985 wird das Fechten innerhalb des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes (DRS) auch von Damen betrieben. Seit 2017 ist Alexander Bondar vom TUS Makkabi Rostock Cheftrainer Rollstuhlfechten im Deutschen Behindertensportverband.

Trainingsstützpunkte in M-V
TuS Makkabi Rostock e.V.

Ansprechpartner: Alexander Bondar
eMail: Landestrainer@vbrs-mv.de Informationen

Weitere Infos unter www.vbrs-mv.de !
Die Qualifikation meiner Athleten für die Paralympics ist für mich die Belohnung für investierte Zeit, Kraft und Trainingsdisziplin. Persönlich wünsche ich mir, dass alle Athleten 200% Leistung in Rio zeigen werden! - Alexander Bondar, Trainer Landesstützpunkt Rostock
PARA LEICHTATHLETIK

Seit 1994 führt das Internationale Paralympische Komitee (IPC) Leichtathletik-Weltmeisterschaften der Behinderten (die offizielle Bezeichnung ist IPC Athletics World Championships) durch. Hier wer-den die Weltmeister in den einzelnen Leichtathletik-Disziplinen ermittelt. Ursprünglich im vierjährli-chen Turnus ausgetragen, finden die Weltmeisterschaften seit 2011 alle zwei Jahre statt. Sie zählen, zusammen mit den anderen IPC-Weltmeisterschaften, nach den paralympischen Spielen zu den wichtigsten internationalen Veranstaltungen im paralympischen Sport.

Trainingsstützpunkte in M-V
Landesstützpunkt HSG Uni Greifswald e.V.

eMail: peer.kopelmann@vbrs-mv.de

1.LAV-Rostock e.V.

eMail: info@lav-rostock.de

SG 03 Ludwigslust/Grabow e.V.

eMail: sportandy@arcor.de

SC Neubrandenburg e.V.

eMail: carsten-drews@web.de

Weitere Infos unter www.vbrs-mv.de !
Jeder Leistungssportler träumt von den Olympischen oder Paralympischen Spielen. Ich freue mich, junge Athleten auf ihrem langen Weg zu den Paralympischen Spielen begleiten zu dürfen. - Dr. Peer Kopelmann, Trainer Landesstützpunkt Greifswald
PARA DRESSURSPORT

Der Para Dressursport für Reiter und Reiterinnen mit Behinderung ist seit Atlanta 1996 eine paralympische Disziplin. Bis Sydney 2000 wurde ausschließlich auf zugelosten Fremdpferden des Gastgeberlandes gestartet. Seit Athen 2004 starten die Reiter/innen mit ihren eigenen Pferden. .

2006 ist der Para-Equestrian-Sport offiziell als achte Disziplin von der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) aufgenommen worden und steht hiermit gleichberechtigt zu allen anderen Pferdesportdisziplinen. 2010 wurde zum ersten Mal in der Geschichte eine gemeinsame Weltmeisterschaft mit allen acht Disziplinen im amerikanischen Lexington/Kentucky ausgerichtet.

Trainingsstützpunkte in M-V


Ansprechpartner: Bettina Sonntag
E-Mail: bettina.dahms@googlemail.com



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PARA Boccia

Boccia ist eine ausschließlich paralympische Sportart, die ihre Paralympics - Premiere 1984 feierte. Die Spieler versuchen, einen Lederball möglichst nah an eine zuvor geworfene weiße Kugel („Jackball“) zu platzieren, die das Ziel darstellt. Dies erfordert eine gute Wurftechnik und hohe Präzision. Boccia wird nach den Regeln der Internationalen Boccia Kommission ausgeübt. Das Spiel wurde im 16. Jahrhundert von Italienern entwickelt und ist das lateinische Wort für Ball (bottia) zurückzuführen. Die Einteilung erfolgt in Klassen:

Cerebralparetiker, die mit der Hand werfen oder mit dem Fuß spielen, jeweils mit und ohne Assistent. Und Menschen mit schweren körperlichen Behinderungen mit und ohne Assistent.

Textquelle: ARD

Trainingsstützpunkte in M-V
Landesleistungszentrum – Sport mit Handicap

Greifswalder Sportgemeinschaft 01 Greifswalder Rollmöpse
eMail: rugby@gsg01.de
www.gsg01.de
www.llz-greifswald.de

Weitere Infos unter www.vbrs-mv.de !
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